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Archiv für Juni 2015

PostHeaderIcon Kinder und Jugendliche aus der B8 diskutieren mit Prominenten über „eine gerechte Welt“

Am 26.6.2015 war es nun endlich soweit. 8 Kinder und Jugendliche fieberten diesem Tag entgegen. Das war der Tag, am die Abschlussveranstaltung des Projektes „Voll Fair- Voll Unfair“ stattfand. Diese Abschlussveranstaltung war eine Podiumsdiskussion mit Persönlichkeiten des öffentlichen Lebens. In den Osterferien zuvor haben sich 8 Kinder und Jugendliche intensiv mit dem Thema Gerechtigkeit und Ungerechtigkeit auseinander gesetzt. Themen in den Osterferien waren unter anderem: Was bedeutet faire Kleidung? Wo kommt mein Handy her? Welche Arbeitsbedingungen herrschen in vielen Textilfabriken? Wie viel Lohn bekommt eine Näherin monatlich, die 6 Tage jeweils 14 Stunden arbeitet? Warum gibt es so viel Ungerechtigkeit auf der Welt? Und wer ist von Ungerechtigkeit am meisten betroffen? Diese und viele anderen Fragen sind die Kinder und Jugendlichen in den Ferien nachgegangen. Sie haben Menschen auf den Straßen zu dem Thema interviewt. Haben Briefe an Nike und Jack Wolfskin geschrieben mit der Aufforderung nach fairen Arbeitsbedingungen und das Unterlassen von Kinderarbeit. Sie haben Ausflüge zu besonderen Orten gemacht: einen fairen Textilladen in Berlin besucht, haben Organisationen kennengelernt, die sich für eine gerechte Welt stark einsetzen wie Inkota, Fairbindung und Brot für die Welt. Und ebenso haben diese Kinder und Jugendliche auch Orte aufgesucht, an denen die Ungerechtigkeit nicht zu übersehen ist. Sie sind zur Berliner Stadtmission gefahren, um dem großen Unrecht der Obdachlosigkeit zu begegnen. Am Ende der zwei Wochen standen die Kinder und Jugendlichen vor der großen Herausforderung: 1000 € einstimmig konkret für eine gerechte Welt einzusetzen. Alle Ergebnisse und Prozesse präsentierten die Kinder und Jugendlichen bei der Podiumsdiskussion. Zu Gast waren u.a. Bezirksbürgermeister Christian Hanke, die Moabiter Aktivistin Jutta Schauer-Oldenburg, die Fußballspieler Markus Malik Zschiesche und Umut Turhan sowie Tobias Ossege vom Jugendamt Berlin-Mitte. Nach dem die Kinder und Jugendliche ihre Ergebnisse und ihr Projekt vorgestellt hatten, bombardierten sie die Podiumsgäste mit herausfordernden Fragen wie z.B. Wie fair geht es in der Politik zu? Wie leicht ist es, alle Kinder gleich fair zu behandeln? Und wie fair geht es in Moabit zu? Es kam zu einer spannenden Diskussion wie eine gerechte Welt wohl aussieht und was ein jeder dafür in seinem Bereich tun kann. Selbst wenn die Osterferien schon etwas länger her waren, war das bei den Kinder nicht zu spüren. Man konnte förmlich sehen, dass diese zwei Wochen in den Osterferien einen tiefen Eindruck, ein klares Wissen und Überzeugungen hinterlassen haben. Alle Beteiligten waren überrascht, beeindruckt und überwältigt von dem Tiefgang der 10-13 Jährigen, die sich alle zum ersten Mal mit dem Thema beschäftigt haben. Hut ab vor diesen kleinen und großen Helden und Heldinnen!!! Ein großes Dank geht ebenso an die Ich-kann-Was-Initiative, die dieses Projekt ermöglicht haben!!!

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PostHeaderIcon Nachhaltige „Designprodukte“ von Mädchen der B8

DSC00932kleinWas man alles so in knapp 24h erleben und erreichen kann, zeigen die Mädchen der B8. Gestartet haben sie mit einer Mädchenübernachtung. 19 Mädchen waren am Start. Es wurde gespielt, gelacht, gegessen, entspannt und wieder viel gelacht und irgendwann dann auch mal ein wenig geschlafen…. Dann gab es leckeres Frühstück mit Crepes und frisch gepresstem O-Saft und dann ging es an die Arbeit. Es wurden Projektgruppen gebildet. Die einen waren für die Neugestaltung des Mädchenhauses verantwortlich. Die anderen entwarfen Wandtatoos aus alten Schwarz-Weiß-Fotos für das neu gestrichene Mädchenzimmer und die dritte Gruppe war für die Herstellung eines Couchtisches verantwortlich. Bei uns können nämlich auch die Mädels mit einer Stichsäge umgehen. Bei der Neugestaltung des Mädchenzimmers war den Mädels wichtig, dass es eben ganz persönliche Elemente enthält. Sie entschieden sich gegen Wandtatoos, die jeder kaufen kann und sie entschieden sich gegen einen Ikea-Tisch, der bei jedermann im Wohnzimmer steht. Die Mädels wollten das Besondere und investierten viel Zeit und Kraft, das möglich zu machen. Das Ergebnis ist umwerfend: Ganz davon abgesehen, dass die Mädels Spaß hatten und diese besonderen Ideen sie zusammengeschweißt hat, sind unglaublich wunderschöne, einmalige, persönliche Dinge entstanden, die kein Mädchenzimmer der Welt ebenso besitzt. Als Abschluss ritzten alle Mädchen ihre Namen in ihren selbstgebauten Tisch rein als Erinnerung für jedermann sichtbar.DSC01132klein

Unser neues Mädchenzimmer mit persönlich-einmaligen Elementen

Unser neues Mädchenzimmer mit persönlich-einmaligen Elementen