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PostHeaderIcon Neuer Magnetpunkt in der B8

 

Seit einer Woche hat das Jugendhaus B8 noch mal eine ganz neue Anziehungskraft IMG_7975bekommen. Viele Kinder und Jugendliche stehen schon vor Beginn der Öffnungszeit vor dem Jugendhaus, um dann gleich als erstes die neue Attraktion zu nutzen. Dieser neue Magnetpunkt ist das Riesen-Trampolin, mit einem Durchmesser von 5 Metern. Die Idee kam von Kinder und Jugendliche des Jugendhauses B8, die sich dann Gedanken gemacht haben, was man denn alles so mit einem Trampolin und machen kann und wozu das gut ist für den eigenen Körper. Das war im Mai und nun steht das Trampolin und ist heiß begehrt. Bald wird es nun auch einen Trampolin-Workshop geben, wo die Kinder in den Umgang mit einem sogenannten „Gartentrampolin“ und in einige Sprungtechniken eingeführt werden.  Gesponsert ist das Trampolin und der Workshop von der Ich kann Was- Initiative der Telekom. Vielen Dank, für das neue Highlight in der B8. Nun gehört das Jugendhaus B8 zu der einzigen Einrichtung in Moabit mit einem Riesen-Trampolin.

PostHeaderIcon Das ganze Jahr durch Feste feiern: Von Purim über Bayram bis Weihnachten

Einige Kinder des Jugendhauses B8 beschäftigen sich von nun an intensiver mit den verschiedenen vielfältigen religiösen Festen. Mit dem Projekt „Frohes Fest- ich zeig dir wie wir feiern!“ lernen die Kinder die Vielfalt religiöser Feste kennen, reflektieren ihre eigenen Traditionen, finden Gemeinsamkeiten in ihren Religionen und werden im September ihr eigenes Fest organisieren und feiern. Im Mittelpunkt steht: das Andere wertschätzen, sich respektieren, sich vom Anderen bereichern zu lassen und etwas gemeinsames Neues zu entwickeln.

Die Auftaktveranstaltung zu diesem Projekt war ein Einstiegsworkshop, der von zwei jungen Frauen von „interreligious peers“ gehalten wurde. Die Kinder bekamen einen Überblick über die verschiedenen Feste aus dem Islam, dem Judentum und dem Christentum. Überraschend war, dass doch einige Feste aus den verschiedenen Religionen irgendwie miteinander verbunden waren. Beiden jungen Frauen ist die Auseinandersetzung und der Dialog mit dem Anderen sehr wichtig. Die eine Frau ist Muslima, die andere Jüdin. In ihrem alltäglichen Leben haben sie angefangen zu studieren und ehrenamtlich möchten sie Kindern und Jugendlichen helfen in einen Dialog über die verschiedenen Religionen zu kommen. Mittlerweile sind beide schon mehrere Jahre ehrenamtlich bei interrelgious peers tätig und sind öfter an Schulen zu finden, wo sie Workshops geben.

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Für die Kinder aus dem Jugendhaus B8 war es ein sehr interessanter Nachmittag. Als die jüdische Frau ein Ritual zur Einführung des Sabbats vorführte waren die Kinder begeistert und durften Teil von etwas sehr kostbaren sein. Jetzt werden die Kinder sich jeden Mittwoch mit dem Thema beschäftigen und dazu ihr eigenes gemeinsames Fest vorbereiten, Flyer dazu entwerfen, Passanten befragen, Fotos machen, eine eigene Ausstellung in einer Vitrine gestalten und FEIERN!!

PostHeaderIcon Auf den Geschichtsspuren der Großeltern

Stell dir vor: Es ist Nacht, stockdunkel, nicht einmal die Straßenlaternen leuchten, Sirenen heulen auf, ein sehr unangenehmer Ton im Ohr: Es ist wieder soweit, ein Bombenangriff steht bevor: Jetzt heißt es schnell anziehen und sofort mit Mama auf dem Weg zum Bunker machen.

In den Osterferien haben einige Kinder aus dem Jugendhaus B8 sich auf die Geschichtsspuren der Großeltern gemacht. 11 Kinder im Alter von 8-11 Jahren sind nach Kreuzberg gefahren und haben an einer geführten Tour von den Berliner Unterwelten teilgenommen und mit ihren Taschenlampen den Mutter-Kind-Bunker erkundet. Die Kinder tauchten in eine andere Welt hinein, die so unvorstellbar ist und doch vor einigen Jahrzehnten passierte. Verschiedene Räume wurden durchforscht darunter ein damals gängiges Schlafzimmer mit 2 drei Stockbetten, genügend Platz für zwei Mamas und ihre Kinder. Außerdem gab es auch ein Zimmer, in dem Verletzte und Kranke versorgt wurden. Die Kinder bestaunen die 80 Jahre alte Puppe, die den Krieg überlebt hat und doch ihre Geschichte sichtbar mit sich trägt.

???????????????????????????????In Gesprächen wird diskutiert, was Soldaten denn so im Krieg alles brauchen und was bedeutet das Wort „Nazis“ und was haben die mit dem Krieg zu tun. Die Gesichter von den Kindern, die auf Fotos abgebildet waren von der Kriegszeit, sehen traurig aus. Wir schauen Vermisstenanzeigen an: Nicht nur Eltern suchen ihre Kinder, sondern ebenso sind Kinder abgebildet, die ihre Eltern suchen. Im Krieg ist nichts normal—- Ausnahmezustand!!!

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Am aufregendsten war für die Kinder stockdunkle Räume zu betreten und dann sich mit Taschenlampen gegenseitig zu erschrecken. Als ihnen jedoch bewusst wird, dass Dunkelheit keine Wahl war, sondern oft ein Schutz, der aber gleichzeitig mit viel Angst einherging, werden sie nachdenklich.

Zum Schluss der Führung tragen sich die Kinder in ein Gästebuch ein und bedanken sich für die spannende Entdeckungstour.

PostHeaderIcon Jugendliche diskutieren in einem Moabiter Burger Restaurant über Demokratie versus Diktatur

???????????????????????????????An einem ungewöhnlichen aber besonderen Ort lässt es sich gut diskutieren. Neun Jugendliche aus dem Jugendhaus B8 saßen im Burger Restaurant „Wilhelmsburger“ in Moabit zusammen. Nach einem leckeren Essen, schauten sie gemeinsam den Film „Die Welle“. Der Film handelt davon wie ein Lehrer mit seiner Klasse ein Experiment durchführt bei dem eine autoritäre gesellschaftliche Struktur entsteht. Er lässt die Schüler an einer von Disziplin und Gemeinschaftsgeist geprägten und von ihm selbst angeführten Bewegung namens Die Welle mitwirken. Die Jugendlichen schauten aufmerksam den spannenden Film. Anschließend gab es heiße Diskussionen über Demokratie versus Diktatur. Ein Referent von Gangway (Straßensozialarbeit) moderierte die Diskussion. Wichtige Sätze von den Jugendlichen waren:

Man kann viel erreichen durch Gemeinschaft!

Macht führt zur Ungleichheit!

Gemeinschaft durch gemeinsame Ziele!

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Gemeinsam wurden die Begriffe Demokratie, Autokratie und Ideologie definiert. Eine spannende Frage war unter anderem: Gibt es bei euch Parallelen? Als erstes kam die Antwort „Schule“, denn dort ist es manchmal auch so, dass einer was sagt und die anderen machen es. Dann fielen die Schlagwörter „Flüchtlinge, Pegida und Isis. Es gab spannende Diskussionen. Welche Gefahren gibt es? Was macht einem empfänglich für eine Gruppe? Wie fördert man Außenseitertum? Es gab persönliche Berichte von den Jugendlichen und einen intensiven Austausch. Die Jugendlichen wurden ermutigt alles zu hinterfragen und ihren Verstand nie abzugeben, als sie erzählten, dass sie oft Sachen verbreiten, die sie von anderen gehört haben, aber nicht wissen ob es stimmt.

Am Ende derDiskussion stand auch fest, dass das nicht die letzte “Film-Diskussion” war. Einer von den Jugendlichen sagte ganz ehrlich: “Diesen Film hätte ich mir alleine oder mit meinen Freunden nicht angeschaut aber ich habe heute was gelernt und darüber zu sprechen war cool.”

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PostHeaderIcon Lecker kochen ohne Fleisch

Unzählige Studien haben erwiesen, dass zu viel Fleisch nicht gut für uns ist und so gar Krebs erregend sein kann. Wir starten mit den Kindern und Jugendliche den Versuch 10 leckere Mahlzeiten zu kochen, die ganz ohne Fleisch sind. Für viele Kinder und Jugendliche gehört Fleisch zum eigentlichen Essen dazu. Daher scheint das am Anfang eine große Herausforderung zu sein, sie auf dieses Experiment mitzunehmen. Teils bringen die Kinder Rezepte von zu Hause mit, teils suchen sie Rezepte aus dem Internet raus. Die Zutaten werden dann gemeinsam eingekauft und dann wird gekocht, eben ohne Fleisch. Das Zwischenergebnis lautet: manche Rezepte sind einfach nicht der Brüller und wirken eher entmutigend in Bezug auf weniger Fleisch (zu) essen. Andere Rezepte bewirken eine große Verwunderung in den Gesichtern der Kinder bis hin zu der Aussage: „Man, ist das lecker. Sogar besser als ein Essen mit Fleisch.“ Wenn das mal nicht ein Lob auf die gesunde Ernährung ist. Für uns steht fest, wir bleiben am Ball und probieren noch einige Rezepte ohne Fleisch aus, hängen diese am Ende auf und die Kinder und Jugendlichen dürfen dann die besten drei fleischfreien Rezepte bestimmen.

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PostHeaderIcon Kinder und Jugendliche aus der B8 diskutieren mit Prominenten über „eine gerechte Welt“

Am 26.6.2015 war es nun endlich soweit. 8 Kinder und Jugendliche fieberten diesem Tag entgegen. Das war der Tag, am die Abschlussveranstaltung des Projektes „Voll Fair- Voll Unfair“ stattfand. Diese Abschlussveranstaltung war eine Podiumsdiskussion mit Persönlichkeiten des öffentlichen Lebens. In den Osterferien zuvor haben sich 8 Kinder und Jugendliche intensiv mit dem Thema Gerechtigkeit und Ungerechtigkeit auseinander gesetzt. Themen in den Osterferien waren unter anderem: Was bedeutet faire Kleidung? Wo kommt mein Handy her? Welche Arbeitsbedingungen herrschen in vielen Textilfabriken? Wie viel Lohn bekommt eine Näherin monatlich, die 6 Tage jeweils 14 Stunden arbeitet? Warum gibt es so viel Ungerechtigkeit auf der Welt? Und wer ist von Ungerechtigkeit am meisten betroffen? Diese und viele anderen Fragen sind die Kinder und Jugendlichen in den Ferien nachgegangen. Sie haben Menschen auf den Straßen zu dem Thema interviewt. Haben Briefe an Nike und Jack Wolfskin geschrieben mit der Aufforderung nach fairen Arbeitsbedingungen und das Unterlassen von Kinderarbeit. Sie haben Ausflüge zu besonderen Orten gemacht: einen fairen Textilladen in Berlin besucht, haben Organisationen kennengelernt, die sich für eine gerechte Welt stark einsetzen wie Inkota, Fairbindung und Brot für die Welt. Und ebenso haben diese Kinder und Jugendliche auch Orte aufgesucht, an denen die Ungerechtigkeit nicht zu übersehen ist. Sie sind zur Berliner Stadtmission gefahren, um dem großen Unrecht der Obdachlosigkeit zu begegnen. Am Ende der zwei Wochen standen die Kinder und Jugendlichen vor der großen Herausforderung: 1000 € einstimmig konkret für eine gerechte Welt einzusetzen. Alle Ergebnisse und Prozesse präsentierten die Kinder und Jugendlichen bei der Podiumsdiskussion. Zu Gast waren u.a. Bezirksbürgermeister Christian Hanke, die Moabiter Aktivistin Jutta Schauer-Oldenburg, die Fußballspieler Markus Malik Zschiesche und Umut Turhan sowie Tobias Ossege vom Jugendamt Berlin-Mitte. Nach dem die Kinder und Jugendliche ihre Ergebnisse und ihr Projekt vorgestellt hatten, bombardierten sie die Podiumsgäste mit herausfordernden Fragen wie z.B. Wie fair geht es in der Politik zu? Wie leicht ist es, alle Kinder gleich fair zu behandeln? Und wie fair geht es in Moabit zu? Es kam zu einer spannenden Diskussion wie eine gerechte Welt wohl aussieht und was ein jeder dafür in seinem Bereich tun kann. Selbst wenn die Osterferien schon etwas länger her waren, war das bei den Kinder nicht zu spüren. Man konnte förmlich sehen, dass diese zwei Wochen in den Osterferien einen tiefen Eindruck, ein klares Wissen und Überzeugungen hinterlassen haben. Alle Beteiligten waren überrascht, beeindruckt und überwältigt von dem Tiefgang der 10-13 Jährigen, die sich alle zum ersten Mal mit dem Thema beschäftigt haben. Hut ab vor diesen kleinen und großen Helden und Heldinnen!!! Ein großes Dank geht ebenso an die Ich-kann-Was-Initiative, die dieses Projekt ermöglicht haben!!!

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PostHeaderIcon Nachhaltige “Designprodukte” von Mädchen der B8

DSC00932kleinWas man alles so in knapp 24h erleben und erreichen kann, zeigen die Mädchen der B8. Gestartet haben sie mit einer Mädchenübernachtung. 19 Mädchen waren am Start. Es wurde gespielt, gelacht, gegessen, entspannt und wieder viel gelacht und irgendwann dann auch mal ein wenig geschlafen…. Dann gab es leckeres Frühstück mit Crepes und frisch gepresstem O-Saft und dann ging es an die Arbeit. Es wurden Projektgruppen gebildet. Die einen waren für die Neugestaltung des Mädchenhauses verantwortlich. Die anderen entwarfen Wandtatoos aus alten Schwarz-Weiß-Fotos für das neu gestrichene Mädchenzimmer und die dritte Gruppe war für die Herstellung eines Couchtisches verantwortlich. Bei uns können nämlich auch die Mädels mit einer Stichsäge umgehen. Bei der Neugestaltung des Mädchenzimmers war den Mädels wichtig, dass es eben ganz persönliche Elemente enthält. Sie entschieden sich gegen Wandtatoos, die jeder kaufen kann und sie entschieden sich gegen einen Ikea-Tisch, der bei jedermann im Wohnzimmer steht. Die Mädels wollten das Besondere und investierten viel Zeit und Kraft, das möglich zu machen. Das Ergebnis ist umwerfend: Ganz davon abgesehen, dass die Mädels Spaß hatten und diese besonderen Ideen sie zusammengeschweißt hat, sind unglaublich wunderschöne, einmalige, persönliche Dinge entstanden, die kein Mädchenzimmer der Welt ebenso besitzt. Als Abschluss ritzten alle Mädchen ihre Namen in ihren selbstgebauten Tisch rein als Erinnerung für jedermann sichtbar.DSC01132klein

Unser neues Mädchenzimmer mit persönlich-einmaligen Elementen

Unser neues Mädchenzimmer mit persönlich-einmaligen Elementen

PostHeaderIcon Was ist schon fair? Und was unfair?

Kinder und Jugendliche aus der B8 beschäftigen sich in den Osterferien mit dem Thema Gerechtigkeit und Ungerechtigkeit. HeutDSC00457-kleine haben wir uns einen Laden in Kreuzberg angeschaut, der faire Kleidung verkauft. Viele Kinder und Jugendliche setzen sich damit zum allersten Mal auseinander. Nach dem sie erfahren haben, dass ihre beliebtesten Marken nicht sehr faire Arbeitsbedingungen für die Näher haben und teilweise Kinderarbeit unterstützen, entschließen sich die Kinder und Jugendlichen einen Brief an die Nike-Geschäfstführung zu schreiben.

Liebes Nike-Team,

Wir die Kinder aus dem Jugendhaus B8 haben uns zusammengesetzt, um über das Thema Gerechtigkeit und Ungerechtigkeit zu reden. Nach dem wir uns mit dem Thema intensiv beschäftigt haben, haben wir festgestellt, dass die beliebtesten Marken durch Kinderarbeit hergestellt werden. Wir fordern folgendes: Gerecht Zahlung FÜR ALLE, Verbot der Kinderarbeit, gute Arbeitsverhältnisse, keine chemischen Materialien, sondern ökologische gesunde Stoffe für den Körper. Wir hoffen, dass Sie unsere Wünsche sehr zu Herzen nehmen und uns dabei unterstützen.

Von den Kinder des Jugendhauses B8

PostHeaderIcon Änis Ben-Hatira zu Besuch auf der B8 und bestimmt nicht zum letzten Mal!

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PostHeaderIcon B8 Girls on Tour

Selbst wenn die Schule bereits begonnen hat, schwelgen viele Kinder noch in Ferienerinnerungen. Zu diesen Kindern gehören auch einige Mädchen der B8. Die letzte Ferienwoche war für sie ein ganz besonderes Highlight. Denn dort fand endlich ihre heißersehnte und selbstständig von ihnen lang geplante 5 tägige Radtour zur Ostsee statt.

Am Montag hieß es früh aufstehen, denn um 8.30 Uhr trafen sich alle Teilnehmer der Radtour in der B8. Anschließend sind wir alle zum Bahnhof gefahren, um den Zug nach Angermünde zu erreichen. Ab Angermünde hieß es dann aber nur noch Radfahren bis nach Ueckermünde. Der erste Tag war eine echte Herausforderung. Ganze 32 km haben die Mädels am ersten Tag bewältigt. Müde und hungrig kamen wir um 18.30 Uhr in Seehausen an und wurden mit einem leckeren Abendessen beglückt. Für das Abendprogramm waren jeden Tag zwei Mädchen zuständig, die dann gemeinsam entschieden, was nach dem Abendessen als Gruppe noch unternommen wurde. Auch der tägliche Weckdienst wurde von zwei Mädels ausgeführt. Jeden Abend saßen wir gegen 21 Uhr zusammen, um einen Tagesabschluss zu machen. Wir lasen kleine Geschichten, schrieben in unsere Tagebücher, sprachen über Themen wie “Wertvoll sein” und “Schönheit” und vertrauten einander persönliche Erlebnisse an und sprachen darüber, was jedem gerade leicht aber auch schwer fällt. Wir lernten einander besser kennen, wertschätzen und ermutigten uns gegenseitig, wenn es mal nötig war.

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Am zweiten Tag ging es dann etwas entspannter zu. 16 km standen auf dem Plan. Eine Besserung der Kondition als auch der Aufmerksamkeit beim Radfahren wurde sichtbar: Alle “Hügel” wurden bewältigt. Auf dem Weg nach Prenzlau machten wir eine Pause und sprangen in einen See, um uns ein wenig abzukühlen. Als wir in unserem Jugendgästehaus in Prenzlau ankamen, konnten wir es kaum glauben: Die Unterkunft war der Hammer. Alle 6 Mädels waren über ein riesiges Zimmer über zwei Etagen in “New York” untergebracht. Das Essen war ebenso genial. Am dritten Tag bewältigten wir 27 km. Diese Nacht wird wahrscheinlich auch keiner vergessen, denn wir alle schliefen in einer Scheune im Heu. Als Gegensatz dazu machten wir uns im Heu einen Beautyabend mit Massage und Maske.

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Am Donnerstag kamen wir dann endlich an unserem Ziel an: Ueckermünde. Obwohl auch an diesem Tag viel Rad gefahren wurde, waren die Mädels in bester Form und kletterten mal ebenso noch 2 h in dem Kletterwald Ueckermünde. An unserem letzten Tag genossen wir einfach die Ostsee und standen ganz früh auf und liefen gemeinsam Händehaltend in die Ostsee. Das Wetter war zum Baden perfekt. Gegen Mittag machten viele ihre erste Paddelerfahrung, bevor wir uns dann in Richtung Bahnhof begaben, um nach Berlin zu fahren. Als wir dann abends gegen 20 Uhr vom Bahnhof zur B8 fuhren, waren alle Ampel auf Grün gestellt. Ein Mädchen sagte: Berlin hat uns vermisst! Als wir in die Berlichingenstraße einbogen, klingelten wir alle und jubelten. Die Eltern standen bereits und warteten auf ihre großen Helden!

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DSC_0583klein  Noch ein paar persönliche Worte an die tollsten Mädels der Welt: Ich bin echt stolz      auf euch, auf jeden einzelnen von euch! Mir hat die Radtour so viel Freude gemacht, so dass es sich für mich meistens wie Urlaub anfühlte. Wir haben viel miteinander gelacht. Danke für euer Vertrauen! Jeder von euch hat eine dicke fette Medaille verdient so eine lange Strecke mit dem Fahrrad zum allerersten Mal gefahren zu sein. Ich danke euch für eure kostbaren Worte und Gedanken über Schönheit. Zwei davon sind mir besonders hängen geblieben: Schönheit ist: “sich innerlich schön zu finden und im Herzen schön zu sein”. Ihr seid alle äußerlich als auch innerlich wunderschöne Mädchen. Vergesst das nie!